Karin Witte

Malerei Grafik Objekt

Presse - Eine Auswahl

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Selbstreflexive Kunst in Stade

Sisyphos als Künstler

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STADE taz Die Worpsweder Maler sind gut vertreten. Emil Nolde ist dabei sowie der spätere Rostocker Ernst Barlach oder Richard Oelze, der bei Hameln lebte. Paula Modersohn-Becker ist zu betrachten und Fritz Overbeck, der zuletzt bei Vegesack wohnte und arbeitete. Dabei will die Ausstellung mit „norddeutschen Selbstbildnissen“, die derzeit noch im Kunsthaus Stade zu sehen ist, keinerlei genuin norddeutsches Ich-Bild etablieren oder gar völkische Kategorien bedienen. Die Klammer ist viel simpler: Mit Verve hat der Hamburger Peter Engel Porträts und Selbsterkundungen von Künstlern aus Norddeutschland gesammelt; die stellen sich nun, ergänzt durch diverse Leihgaben, dem Publikum. ...

Wenig überraschend: 52 Männern, deren Arbeiten ausgestellt werden, stehen neun Frauen gegenüber, dazu mit Anna und Bernhard Blume ein Künstlerpaar sowie eine Künstlergruppe, die und mit der Filmmacher Cooperative Hamburg. Dafür aber sind die Positionen der Frauen weitaus stärker: Das beginnt mit Anita Rées vordergründig flächigem Selbstporträt, das im Stil klassischer Wandmalerei die Künstlerin als frühzeitig gealterte Frau zeigt.

Dagegen offenbart Karin Wittes länglich hochgezogenes Selbstporträt, entstanden um 1976, eine ganz eigene Schüchternheit – zumal im Vergleich mit den fünf wandfüllenden Selbstporträts, in denen sich Harald Duwe, angelehnt an erkennungsdienstliche Polizeifotos, von allen Seiten abgebildet hat, weshalb die Serie „Steckbrief I–V“ heißt. Duwes Bilder sind erst mal wuchtig und imposant raumgreifend und wirken auch in ihrer schlichten Monumentalität. Aber diese Wirkung ist nach wenigen Augenblicken auch schon wieder vorbei.

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SHZ – Flensburger Tageblatt vom 25.April 2015

Karin Witte – Malerei auf Leinwand, Papier und Acrylglas in der Galerie Lüth

von Rüdiger Otto von Brocken

Das facettenreiche Werk von Karin Witte wird am 26.4.2015 in der Galerie Lüth in 25813 Husum-Schobüll eröffnet. Die Hamburger Malerin ist beharrlich auf der Suche nach dem Dahinter, der Realität im Verborgenen, dem Befremdlichen im Alltagsgeschehen. Dabei wird der Malprozess selbst zur Entdeckungsreise – wie in den „Loslassbildern“, die zwar eines konkreten Anlasses bedürfen, sich dann aber vollkommen eigenständig entwickeln dürfen, ja sogar ausdrücklich sollen. Für Karin Witte ist diese Art zu arbeiten wie ein Hochseilakt zwischen Spontaneität auf der einen und Kontrolle auf der anderen Seite.

„Meine Bilder wachsen mir zu“, sagt die Künstlerin. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn um sich dieses Privileg leisten zu können, braucht es ein Höchstmaß an Konzentration. Erst sie ermöglicht es Karin Witte, am Ende sogar Schatten zum Leben zu erwecken.

 

SHZ – Flensburger Tageblatt vom April 2012

Karin Witte „Durch-Blicke“ Arbeiten auf Papier und Objekte in Acrylglas

Dachgalerie im Schloss vor Husum 2012

von Rüdiger Otto von Brocken

Im Grunde gibt Karin Witte in ihren Malereien und Zeichnungen nur weiter, was sie selbst erlebt: „Meine Bilder wachsen mir zu“, sagt die Hamburgerin, ein Phänomen, das sie in Farbe, Form und Fläche auf den Betrachter verlängert. Der folgt ihr willig und wird belohnt. Wittes Arbeiten sind wie Noten einer epochalen Partitur, wie eine nicht enden wollende Musik: bodenständig und losgelöst zugleich. Obschon sie hier und da an Figuren oder Landschaften erinnern, handelt es sich letztlich um Kopf- und Bauch-Bilder. Indem sie den Gegenstand ihrer künstlerischen Betrachtung konzentriert, aufs Wesentliche reduziert, verleiht sie ihm ein höheres spezifisches Gewicht. Nur selten fühlt sich der Betrachter an der Vollendung von Bildern so unmittelbar beteiligt wie bei Karin Witte. Das dürfte auch damit zusammenhängen, dass sich die Künstlerin immer wieder neu erfindet, ohne von ihrer Grundidee abzurücken: der Magie der Realität auf den Grund zu gehen.

 

DIE WELT vom 3. 12. 2008

Von den Mühen der Ebenen zur Leichtigkeit des Seins

Werke von Karin Witte in der Galerie Christian Zwang Hamburg

von Julika Pohle

Bereits im Treppenhaus hinauf zur Galerie Christian Zwang ist das Werk der Hamburger Künstlerin Karin Witte jetzt stufenweise zu erleben. Und auch auf den Gemälden nimmt der Betrachter mehrere Ebenen wahr – das ist keine optische Täuschung, sondern ein Ergebnis der Technik. Wittes abstrakte Schöpfungen sind eigentlich Collagen: Die Farbe und die sich überlagernden Papierschichten verschmelzen zu einem nur in der Originalansicht optimal zu erfassenden Ganzen. Die leuchtenden Farben scheinen sich aus herbsthimmelgrauem oder schneeweißem Grund hervorgearbeitet zu haben: manchmal sind sie von einer schwarzen Kontur umgeben, zuweilen versucht die Linie aber auch allein ihr Glück, die Farbe tut es ihr dann erfolgreich nach.

In der Galerie selbst sind auf zwei Etagen weitere Gemälde aus verschiedenen Jahren zu betrachten. Unter dem Gezeigten ist Großformatiges wie die vierteilige Serie „Nach oben“ sowie kleine Tuschezeichnungen von bestechender Schlicht- und Schönheit. In Vitrinen finden sich Radierungen der Künstlerin, weitgehend filigrane Porträts.

Auf Sockeln stehen Wittes jüngste Arbeiten: dreidimensionale, titellose Glasobjekte, die eine schlüssige Fortsetzung der Gemälde darstellen. Seit die Acrylglasinstallationen 2007 auf Schloss Gottorf gezeigt wurden, haben sie sich verfeinert; die Ausstellung vereint alte und neue Varianten. Die aufrecht stehenden, hintereinander gelagerten, teilweise bemalten Flächen sind neuerdings nicht mehr durch Metallstifte verbunden, sondern werden von einer durchsichtigen Schiene zusammengehalten, was den ätherischen Eindruck des Ensembles steigert. Dieses bezieht, von der Seite betrachtet und durchschaut, den Raum und die umgebenden Kunstwerke in die eigene Wirkung mit ein. Frontal angesehen, erlauben die Arbeiten allerlei Assoziationen. Wenn wir zum Beispiel auf der vordersten Platte Gesichtskonturen ausmachen und auf den dahinterliegenden Ebenen eine kopfförmige Fläche frei von Farbe ist, mutet das Ganze an wie ein menschliches Wesen, das sich in einem Spiegelkabinett verirrt hat.

Im direkten Vergleich zwischen Objekten und Gemälden wirken Letztere stärker und souveräner. Wir spekulieren, wie sich Wittes Werk weiterentwickeln wird. Zurück zur Gegenständlichkeit, von deren Gestaden die Absolventin der Hamburger Hochschule für Bildende Künste einmal aufbrach, wie wir an den Radierungen sehen können? Vielleicht werden die Glaskunstwerke ihre Zwischenräume nach und nach wieder aufgeben, sich dann zu Blöcken verdichten, um am Ende schließlich heimgeholt zu werden in den Schoß der Malerei.

 

DIE WELT vom 25. April 2007

Im Stück und in Scheiben: Bilder von Karin Witte

Schleswig Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf

von Julika Pohle

Man kann auf Schloss Gottorf in Schleswig zwei Vorgehensweisen wählen, um zur Schau der Hamburger Künstlerin Karin Witte in der kleinen Studiogalerie zu gelangen. Entweder lässt man sich durch nichts ablenken. Durchquert das Café, ignoriert Christian Rohlfs, Alexej Jawlensky, Emil Nolde, Kirchner und Schmidt-Rottluff, im Weiteren Ernst Barlach und Willi Baumeister, bis man zur Wendeltreppe gelangt, die zur Abstraktion emporführt. Oder man genießt den Weg zum Wahlziel in vollen Zügen. Schlendert an der Klassischen Moderne entlang durch die Kunstgeschichte, bis man Wittes entlegen gelegene Werke erreicht, die aus der allerjüngsten Zeit stammen. Dass die 23 Arbeiten aus den Jahren 2006 und 2007 wie Fenster wirken, durch die Karin Witte auf ihr eigenes, nicht von Anbeginn an ungegenständliches Werk zurückzublicken scheint, passt zu der eben absolvierten Zeitreise – ob sie nun schnell oder langsam vonstatten ging.

Witte erfand eine mehrdimensionale Technik für ihre Bildobjekte. Diese bestehen neuerdings aus bis zu fünf auf- und aneinander geschraubten Ebenen mit luftigen Zwischenräumen im gleichen Abstand von wenigen Zentimetern, sind meist kleinformatig und immer titellos. Auf jeder der hintereinander gelegten Flächen, seien sie aus Pappe, Papier oder Acryglas, geschieht etwas, Tusche- und Collageanteile kommen zu einer assoziationsfördernden Aussicht zusammen. Durch filigrane, rudimentäre Zeichnungen auf der äußersten Scheibe blicken wir ins Innere der Kästen wie in ein Aquarium, das farblich weniger tropisch denn arktisch angelegt ist.

In der pastellenen Nebellandschaft sucht das Auge unwillkürlich nach narrativen Ereignissen, meint diese zu finden und verliert sie gleich wieder. Während sich die Figuren oder Naturen nicht halten und in die Abstraktion zurückfallen, hat die Architektur eine bessere Chance, unsere Fenster-Vorstellung zu bestätigen. Geländer, spanische Wände, Fensterbretter und Mauerwerke grenzen den Blick ein und bringen die Ruhe zurück ins Bild, die mit den unruhigen Farbspuren an vorderster Front abhanden kam. Aus der Ferne gesehen, die in dem kleinen Raum kaum herzustellen ist, muten die Bildobjekte zweidimensional an, doch den, der einen Schritt auf sie zugeht, nimmt ihre Tiefe gefangen. Das Werk „Zwischen hohlen Plätzen“, das einzige aus dem Jahr 2003, verweist darauf, dass Witte sich schon vorher mit dem Phänomen der Ebenen befasst hat. Acrylglas und Karton bilden zwei Parallelwelten, in denen ein marmoriertes Schneetreiben stattfindet; die Arbeit ist weniger extrem als die jüngsten Entwicklungen, hat mit ihnen aber die Zusammenwirkung einander ausschließender, sich überlagernder Bildelement gemeinsam.

 

Kieler Nachrichten vom 16.5.2007

Geheimnisse hinter Glasschichten

Neuartige Bildobjekte von Karin Witte im Landesmuseum Schloss Gottorf

von Sabine Tholund

Eine eigenwillige Form von Hinterglasmalerei ist Gegenstand einer kleinen, aber feinen Schau im Studio der Galerie der Klassischen Moderne im Landesmuseum Schloss Gottorf. Unter dem vielsagenden Titel Durchsichtig auf mehreren Ebenen zeigt die Hamburger Künstlerin Karin Witte 20 mehrdimensionale Bildobjekte, die als Gespinste aus Licht und Farbe bezaubern. Die Schülerin von Paul Wunderlich, seit langem mit Gemälden und Grafiken auf Gottorf vertreten, beschreitet mit den luftigen Arbeiten, die sie eigens für den kleinen Raum im Obergeschoss der Stiftung Horn entworfen hat, künstlerisches Neuland.

Den Begriff „Malschichten“ hat Witte dabei wörtlich genommen und bis zu sechs farbig gestaltete Acrylplatten in exakt berechnetem Abstand hintereinander montiert. Auf diese Weise ist eine Malerei von verblüffender Räumlichkeit und Tiefenwirkung entstanden, die ihr Erscheinungsbild je nach Betrachterstandpunkt wechselt. Die einzelnen Platten der meist kleinformatigen Bildobjekte sind flächig oder grafisch bemalt mit Tusche und Acryl, andere sind collageartig mit Papier oder Karton bezogen. Dunkle Flächen scheinen durch geweißte Acrylplatten hindurch, dazwischen behaupten sich skizzenhafte Zeichnungen in Rot, Schwarz oder Gelb.

Vergeblich sucht das Auge diese expressiven, archaisch anmutenden Kürzel nach wiedererkennbarer Gegenständlichkeit ab. Geheimnisvoll schichten sich eilig hingeschriebene Schnörkel und Schraffuren übereinander und ergeben ein ungewöhnliches Bildgefüge, das durch Spiegelungen und Lichtreflexe auf dem Glas seltsame Lebendigkeit erfährt.

 

HAMBURGER ABENDBLATT vom 22.1.2005

Karin Witte: Bilder und Zeichnungen

Freie Akademie der Künste, Hamburg

von Dr. Matthias Gretzschel

Eine Ausstellung der Freien Akademie der Künste ist dem Schaffen der Hamburger Künstlerin Karin Witte gewidmet. Zu sehen sind Gemälde und Zeichnungen, die den Besuchern das weite Spektrum ihrer künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten vor Augen führen.

Karin Witte hat sich Konventionen stets verweigert, zu einer Zeit auf Gegenständlichkeit gesetzt, als dies anachronistisch erschien, um später bewusst die Grenze der Abstraktion zu überschreiten und Formen zu entwickeln, die sich kaum noch auf figürliche Elemente zurückführen lassen. Mit einigen Formen – wie etwa dem Bogen oder dem Rastermotiv – hat sie sich immer wieder auseinandergesetzt. Die Künstlerin, die in Hamburg geboren wurde und hier auch studierte, hielt sich in den 70er Jahren zu Studienaufenthalten in Frankreich auf. 1975 wurde sie mit dem Edwin-Scharff-Preis ausgezeichnet. Sie war mehrere Jahre Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Hamburg und gehört bereits seit 1982 der Freien Akademie an. Ihre Arbeiten hängen in mehreren Museen und öffentlichen Sammlungen. Die Ausstellung in der Freien Akademie, die von Heinz Spielmann eröffnet wurde, zeigt neuere Bilder und ist der erste Teil einer umfangreichen Retrospektive, die am 16. März mit der Präsentation des Frühwerks in der Galerie Herold fortgesetzt wird.

 

DIE WELT vom 9.2.2005

Phänomenales Pluriversum

Sechzig Werke von Karin Witte in der Freien Akademie der Künste, Hamburg

von Julika Pohle

Womöglich wird man an ferne Galaxien mit seltsamen Bewohnern denken, wenn man die abstrakten Bilder von Karin Witte betrachtet. Die Gelegenheit, viele dieser aus irdischen Materialien entstandenen Milchstraßen genau zu erkunden, ergibt sich bis zum 6. März in der Freien Akademie der Künste, wo rund 60 Bilder und Zeichnungen der Hamburger Künstlerin ausgestellt sind. Die Werke stammen aus der Zeit von 1982 bis 2004, die meisten allerdings aus den letzten zehn Jahren.

Karin Witte, die an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste erst bei der Textildesignerin Margret Hildebrandt, später bei Willem Grimm, Paul Wunderlich und dem Max-Beckmann-Schüler Theo Garve studierte und zehn Jahre lang selbst an der Fachhochschule Gestaltung unterrichtete, war nicht von Anfang an eine abstrakte Künstlerin.

Über die Figurenmalerei, die Zeichen- und Radierkunst sowie über ihre Beschäftigung mit Tanz und Bewegung gelangte die Edwin-Scharff-Preisträgerin zunehmend zum ungegenständlichen Sehen. Die Eindrucksfülle der umgebenden Welt verwandelt Witte in ihre persönlichen Galaxien: in dynamischen Welten aus Acryl, Kohle, Sand und geschichtete Farben, oft auch Collagen aus bemaltem Papier, die einen dreidimensionalen Effekt erzeugen, obwohl sie zweidimensional bleiben. Vielleicht sind die ovalen oder runden Gebilde, die sich zu großen Milchstraßen ausdehnen oder zu kleinen, skarabäusförmigen Wesen werden können, einmal Gedanken an menschliche Körper gewesen, oder auch an Gesichter. Das legen die vier Blätter „Kopfteil“ aus Strichen und Flächen nahe, nebenbei sind einige nichtabstrakte Porträts zu sehen, die Wittes Zeichenkunst offenbaren.

„Fliegend“ bricht indes ein seltsamer Ikarus zu neuen Sphären auf, ein Ufo namens „undurchschaubar“ zieht lange Tentakel hinter sich her auf seinem Weg in unendliche Weiten, und vier riesige, schwarz-weiße Gemälde mit dem Titel „Nach oben“ weisen sehr kunstfertig in die angesagte Richtung. Weiße und farbige Käferformen außerirdischer Prägung drängen sich anderswo aneinander oder kriechen voneinander weg, doch immer so, als hätten sie einen eigenen Sinn für sehr spannungsvolle Bildaufteilung. Wittes Gemälde und Collagen sind schön in Form und Farbe, gleichzeitig erweitern sie den Horizont. Aus der Nähe betrachtet fällt die sorgsame Technik auf, von Ferne – die in der Freien Akademie der Künste nur bedingt herstellbar ist – bewirken die Arbeiten ein anderes Raumgefühl und stimulieren die Phantasie.

 

HAMBURGER ABENDBLATT vom Januar 2005

Karin Wittes Malerei gegen den Trend

Freie Akademie der Künste, Hamburg

von E.P.

Konstant gegenläufig zum allgemeinen Trend hat die Hamburgerin Karin Witte den Kreis der malerischen Möglichkeiten abgeschritten. Als die Gegenständlichkeit absolut veraltet war, hielt sie an der Figuration fest. Nach dem Signal für eine konkrete Ikonographie, das die Neuen Wilden Anfang der 80er Jahre aussandten, wandte Karin Witte sich der Abstraktion zu und übersprang deren Grenzen zur puren Farbmalerei. In der ersten großen Retrospektive, deren einer Teil mit den neueren Bildern vom 21. Januar bis zum 6. März in der Freien Akademie der Künste gezeigt wird und deren anderer Teil mit dem Frühwerk ab 16. März in der Galerie Herold, Hamburg, zu sehen ist, wird diese geradlinige und behutsame Entwicklung nachgezeichnet.